Österreichs beliebteste Familienseiten
Neues aus dem DieMucha-Forum
|
-
-
- Travelling at your relief!
- In Willkommen
- at 05:58 on Mai 19, 2012 (CEST)
-
-
-
- jeuxenligne.xhqumenqyajnebr.com It is that you sim
- In Willkommen
- at 03:15 on Mai 19, 2012 (CEST)
-
-
-
- seriale.pqueneoxuqoegjner.com unfavorable motions
- In Willkommen
- at 16:40 on Mai 18, 2012 (CEST)
-
-
-
- bajki.xhqumenqyajnebr.com your family will be the
- In Willkommen
- at 16:39 on Mai 18, 2012 (CEST)
-
-
-
- seriale.pqueneoxuqoegjner.com wrong deeds bajki.xh
- In Willkommen
- at 16:12 on Mai 18, 2012 (CEST)
-
Der vier Jahre alte Thomas und sein kleiner Bruder Maximilian, 2, sind alleine im Wohnzimmer. „Ok“, ruft Thomas. „Ich will spielen. Wer will mit mir mitspielen?“ „Ich!“ ruft Maxi begeistert und läuft sofort zu Thomas. Dieser macht eine abwehrende Handbewegung und sagt: „Nein, nicht schon wieder du.“
Ninas Vater arbeitet von zu Hause aus. „Papa, hast du schon Feierabend?“, fragt Nina nach dem Mittagessen. „Nein.“ „Hast du Feierabend“, fragt Nina um 14 Uhr. „Nein, leider“, seufzt Papa. „Hast du Feierabend?“, fragt Nina um 15 Uhr. „Ja“, sagt Papa, legt eine Pause ein und spielt mit Nina.
„Der Mond ist viel kleiner als die Erde“, erklärt Tante Leni. „Nein, ich glaube, das schaut nur so aus, weil der Mond so weit weg ist“, kontert Laura
Mama blättert mit Sebastian im Familienalbum. Bei den Fotos vom letzten Griechenland-Urlaub fragt Mama: „ Freust du Dich schon auf den Sommer?“ „Ja. Da kann ich wieder kurzärmlige Hosen anziehen.“
„Aus! Heute gibt’s kein Fernsehen mehr“, entscheidet Mama. Peter ist damit nicht einverstanden und verhandelt: „Wenn ich nicht mehr fernsehen darf, trinke ich hunderttausend Liter Kaffee und dann spielts die ganze Nacht Rambazamba.“
Sophie, 3
„Sophie, meine Liebe, bist du ein Vampir?“, fragt Papa seine Tochter im Scherz, weil sie etwas spitze Eckzähne hat. „Ein Vampir?“, fragt Sophie entsetzt und schaut ihren Vater ungläubig an. „Aber ich mag ja gar kein Bier. Nein, ich bin kein Vampir.Du bist doch der Biertrinker bei uns, Papa.“
Einen besonders süßen Versprecher hat uns die kleine Lilly geliefert: „Wie heißt es, Lilly: eine Kuh, zwei ...?“ fragt Mama. „Zwei Kuchen“, antwortet Lilly.
Der Himmel verdunkelt sich und ein Gewitter zieht auf. „Oh Mama!“, schreit Indira, „... ich habe so Angst vorm Blitz und vor Madonna.“ Gemeint waren natürlich Blitz und Donner.
„Hast du auch schön mit deinem kleinen Bruder gespielt?“, fragt Papa Sandra, als er am Abend von der Arbeit nach Hause kommt. „Nein“, sagt Sandra. „Spielen mit dem Kleinen war mir zu fad. Ich habe dann mit ihm gestritten, da ist die Zeit gleich viel, viel schneller vergangen.“
„Meine Schwester Lara ist schon abgestillt“, berichtet Oskar und streichelt seiner Baby-Schwester stolz über den Kopf. „Jetzt muss sie nur noch abgeflascht werden.“
Neues von Austrian Business Woman
|
Nach dem Abheilen des Bauchnabels – also etwa ab der dritten Woche – können Mami und Papi beginnen, ihr Baby mit sanften Massagegriffen zu verwöhnen. Die Erfahrungen vieler Eltern zeigen, dass die meisten der kleinen Kuschelfreunde sofort begeistert reagieren. Gerade so, als hätten sie darauf gewartet, endlich massiert zu werden.
Regelmäßige Massagesessions machen den Kleinen – und meist auch ihren Eltern – viel Spaß. Babys und Kleinkinder profitieren aber auch körperlich von den mit System verabreichten Streicheleinheiten. Tipp: Probieren Sie es auch einmal aus, zum Beispiel mit einer der beiden Massagen auf dieser Doppelseite. Dabei sind gleichmäßig fließende Bewegungen Trumpf. Generell wird immer in Richtung des Herzens massiert. Wichtig ist auch, dass Sie eine Massage niemals mit kalten Händen starten. Eine der Grundtechniken, die Sie bei Ihren liebevollen Massagen verwenden sollten, ist die Effleurage-Technik. „effleurer“ bedeutet im Französischen „leicht berühren“. Dabei führt man einen weichen, gleitenden Massagestrich mit der flachen Hand aus, die Finger bleiben geschlossen. Dieser Griff eignet sich besonders für Massagen an Armen und Beinen.
Gemütliche 10-Minuten-Massage
1. Legen Sie Ihre Handfläche auf das Brustbein des Babys und streichen Sie sanft auf beiden Seiten nach außen, an den Rand des Brustkorbs. Kehren Sie zur Brustmitte zurück, verringern Sie den Druck, aber bleiben Sie in Körperkontakt. Drei bis vier Mal wiederholen.
2. Legen Sie die Hände unterhalb des Brustbeins Ihres Babys und fahren Sie mit den Daumen in kleinen, reibenden Kreisbewegungen über die Brust. Lassen Sie beide Hände am Brustbein hinaufgleiten und an beiden Seiten entlang des Schlüsselbeins. Abschließend streichen Sie die Arme hinunter
3. Nehmen Sie sich einen Arm vor und stützen Sie den Unterarm des Babys mit einer Hand ab. Mit der anderen halten Sie den Oberarm zwischen Daumen
und Fingern. Führen Sie nun mit dem Daumen feste Kreisbewegungen zwischen Ellbogen und Achselhöhle aus. Zum Schluss streichen Sie, wie zuvor, über
die Brust des Babys und die Arme hinunter.
4. Wiederholen Sie das Daumenkreisen am Unterarm und an der Hand Ihres Babys. Anschließend massieren Sie mit Ihrem Zeigefinger und dem Daumen
seine Finger. Wiederholen Sie den gesamten Vorgang an dem anderen Arm und an der Hand. Tipp: Mit der gleichen Druckstärke, mit dem Sie dem Baby den Popo säubern, sollten Sie es auch massieren.
Entspannende Bauch- und Bein-Massage
1. Legen Sie den Ballen einer Hand genau über dem Genitalbereich Ihres Babys auf das Schambein. Dann arbeiten Sie sich mit fächerförmig gespreizten
Fingern und sanftem Druck von der rechten zur linken Seite. Drei bis vier Mal wiederholen. Tipp: Der Unterleib ist sehr empfindlich. Nehmen Sie mehr Öl, um fließend zu massieren. In diesem Bereich beim Massieren nicht abstützen.
2. Sie beginnen rechts unten am Unterleib Ihres Babys und kreisen mit den ersten beiden Fingerkuppen Ihrer Hand sanft über den Unterleib nach links unten. Fahren Sie in immer kleineren Bögen fort, bis Sie den ganzen Bereich abgedeckt haben. Stoppen Sie genau über dem Genitalbereich. Enden Sie mit einer Fächerbewegung und streichen Sie in Effleurage-Technik über Unterleib, Brust und Arme des Babys.
3. Stützen Sie mit einer Hand ein Beinchen unter dem Knöchel ab und tragen Sie mit der anderen Hand Öl auf, indem Sie das Bein hinauf- und hinunterfahren. Halten Sie den Oberschenkel zwischen Daumen und Fingern und kreisen Sie mit dem Daumen zwischen Knie, Hüften und Leiste. Wiederholen Sie das Daumenkreisen am Unterschenkel zwischen Knöchel und Knie. Dann alles am anderen Bein wiederholen.
4. Stützen Sie den Knöchel mit einer Hand ab und massieren Sie den Fuß mit dem Zeigefinger und dem Daumen der anderen Hand. Zum Schluss
streichen Sie die Flanken, Beine und Füße hinunter. Dann den gesamten Vorgang auf dem anderen Bein und dem anderen Fuß wiederholen.
Die Vereinbarung von Familie und Beruf gehört zu den großen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Wir stellen Ihnen in unserer Serie Eltern vor, die ihren Weg gefunden haben, dieses Kunststück zu meistern. Teil 2: Kindergruppen.
Zurück am Herd: Einer aktuellen Studie der EU zufolge sind in den vergangenen Jahren bei den 25- bis 54-jährigen EU-Bürgern drei Mal so viele Frauen
(24, 7 %) wie Männer (8,2 %) nicht arbeiten gegangen. Der Grund für etwa die Hälfte aller Hausfrauen, sich aus der Berufswelt zurückzuziehen: Familie und Kinder. In den meisten Familien kommt die klassische Rollenaufteilung eben immer noch zur Anwendung. Aber längst nicht in allen.
„Ich wollte auch berufliche Anerkennung.“
„Zuhausebleiben bei den Kindern, das wäre für mich nicht in Frage gekommen,“ meint Mag. Gisela Hagmair, 36, Bildungskoordinatorin und zweifache Mutter. „Ich wollte wieder arbeiten, mehr mit dem Kopf machen. Und ich wollte verschiedene Leute treffen – nicht immer nur die anderen Mütter vom Spielplatz.“ Außerdem wollte sie „nicht nur über die Kinder und den Partner definiert werden, sondern über den Beruf auch selbst Anerkennung bekommen.“ Und das sei ihrer Erfahrung nach „nur“ über die Hausarbeit kaum zu schaffen: „Hausarbeit ist eine undankbare Arbeit: Wenn man alles macht, fällt es niemandem auf. Nur wenn man etwas nicht macht, wird das gesehen.“ Also wurde die Rückkehr in den Job angepeilt. Nachdem auch Hagmairs Partner Walter seine Zeit zu Hause bei den Kindern absolviert hatte und sich wieder seiner Karriere widmete, stellte sich die Frage: Wer soll jetzt die Betreuung der beiden Töchter übernehmen?
Mit zwei Jahren war Enya die Jüngste in der Gruppe
Ylva, heute 5, und Enya, 2 1/2, besuchen beide seit der Zeit um ihren zweiten Geburtstag die Kindergruppe „Farbklecks“ im 18. Wiener Bezirk. „Ylva hat
etwas später begonnen, Enya etwas früher.“ Seit Jänner dieses Jahres ist Enya vier Tage pro Woche von etwa 9:30 bis 15:30 in der Kindergruppe, Ylva geht einen Tag öfter hin. Wobei Enya die Kindergruppe schon viel länger kennt. „Schon als Baby hab’ ich sie mitgenommen, wenn ich die Große abgeholt habe,“ erzählt Frau Hagmair. „Sie ist quasi mit der Kindergruppe aufgewachsen und war froh, als sie im Jänner das erste Mal alleine dort bleiben durfte. Da hat sie übers ganze Gesicht gestrahlt.“ Insgesamt rund 500 Euro pro Monat kostet die Betreuung von Ylva und Enya in der Kindergruppe. Frau Hagmair ist überzeugt, dass ihre Kinder von ihren Aufenthalten in der Kindergruppe profitieren. „Sie sind beide sehr offen, gehen auf Menschen zu und finden leicht Freunde. In der Kindergruppe ist ja ein tolles Betreuungsverhältnis, es sind meistens zwei bis drei Betreuer für 10 bis 14 Kinder da. Da können die Kleinen gut lernen, sich auch in einem anderen Kontext als in der Familie zurechtzufinden. Bei Bedarf helfen ihnen die Betreuerinnen wunderbar dabei. “
Den Kindern Kompetenzen für ihre eigenen Bedürfnisse geben
Karin Pleschberger ist seit 18 Jahren Betreuerin in Kindergruppen und derzeit in der Kindergruppe Hietzing tätig. „Kindergruppenkinder sind sicher besonders selbständig und in ihrem Sozialverhalten weiter als die meisten Alterskollegen,“ meint sie und erklärt, wie die Betreuerinnen die Soft Skills
der Kids pushen. „Wenn es zum Beispiel Streit gibt, unterstützen wir die Kinder dabei, selbst einen Lösungsweg zu finden, anstatt ihnen einen Lösungsweg sofort vorzugeben, oder den Streit einfach zu unterbinden.“ Die Verbesserung der Soft Skills liege aber auch daran, dass den Kindern in einer
Kindergruppe kein vorgegebenes Programm „übergestülpt“ wird, sondern dass sie selbst entscheiden dürfen, ob sie nun beispielsweise basteln, musizieren oder spielen wollen. „Wir geben den Kindern mehr Freiheiten und Kompetenzen für ihre eigenen Bedürfnisse. Das hat auch den Effekt, dass sie sich ernst genommen fühlen.“
Regionale Unterschiede bei einer Entscheidung für eine Kindergruppe
Aber nicht nur die Kinder, auch die Eltern haben in Kindergruppen viel Mitspracherecht – und zwar beim Essen, das ihre Kinder auf den Tisch bekommen genauso wie bei der Wahl der Betreuer. Das mögen immer mehr Mamis und Papis. Die Gründe, warum Eltern ihre Kinder in Kindergruppen geben, sind aber nicht in ganz Österreich dieselben. „Da gibt es schon regionale Unterschiede,“ meint Grete Miklin, Geschäftsführerin beim Bundesverband Österreichischer Elternverwalteter Kindergruppen. „In Wien geben die Eltern ihre Kinder bewusst in Kindergruppen, weil sie die kleinen Gruppen, die etwas andere pädagogische Ausrichtung und das große Mitspracherecht schätzen. In den Bundesländern werden elternverwaltete Kindergruppen
vor allem in der Kleinkindbetreuung genutzt, weil es dort oft keine anderen Alternativen gibt.“
Nicht nur die Kinder lernen in der Kindergruppe...
Susanne Marini, 33, ist selbständige Grafikerin, Webdesignerin und dreifache Mutter. „Ich habe durch meine Tochter Clara ganz tolle Erfahrungen mit der Betreuung in einer Kindergruppe gemacht,“ erzählt die Tirolerin. Deshalb hat nach Clara, inzwischen 5, auch Peter, 3, die Kindergruppe „Lari Fari Grinzens“ besucht. Mama Susanne Marini hat vor einigen Wochen ihr drittes Kind, Andreas, bekommen, und ist jetzt „zu Hause“. Auf die Unterstützung
und die Vorteile der Kindergruppe will sie aber nicht verzichten. „Gerade dann, wenn man daheim ist, braucht man meiner Meinung nach auch Austausch,“ meint Marini. „Und zwar nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern.“ Deshalb war es für sie bei der Wahl der idealen Kinderbetreuungseinrichtung auch von Anfang an ein entscheidender Punkt, dass Kindergruppen „Treffpunkte für die ganzen Familien“ seien. „In der Kindergruppe wird ja auch die Elternbildung sehr gefördert,“ berichtet Marini. „Wir Eltern treffen uns ein Mal pro Monat und können unter Anleitung von ausgebildeten Pädagoginnen über Erziehungsfragen diskutieren. Da kann man auch als dreifache Mutter noch sehr viel dazulernen.“
„Meiner Erfahrung nach sind Volksschullehrer durchwegs glücklich mit Kindergruppen-Kindern, weil diese in ihrem Sozialverhalten sehr weit sind. Bei uns wird den Kindern kein vorgegebenes Programm übergestülpt. Wir geben ihnen mehr Freiheiten – und Kompetenzen für ihre eigenen Bedürfnisse. Das hat auch den Effekt, dass sich die Kinder ernst genommen fühlen.“ Karin Pleschberger, Kindergruppen-Betreuerin
„Wir achten sehr darauf, dass es in den Gruppen eine gute Altersdurchmischung gibt. Besonders für Einzelkinder ist es sehr wichtig, von Gleichaltrigen,
aber auch von älteren und jüngeren Kindern zu lernen. Und das funktioniert natürlich in Kindergruppen besonders gut, wo alles sehr familiär zugeht und maximal 15 Kinder bei zwei Betreuern in einer Gruppe sind.“ Grete Miklin, Geschäftsführerin Bundesverband Österreichischer Elternverwalteter Kindergruppen
„Nur Haushalt und Kinder, das ist mir nach spätestens eineinhalb Jahren auf die Nerven gegangen. Mutter bin ich sehr gerne. Aber Hausfrau sein, das ist nicht meine Berufung. Während meiner Karenzzeit habe ich den Job vermisst, und auch die Kontakte zu unterschiedlichen Menschen. Ich wollte wieder mehr Leute treffen, nicht nur die anderen Eltern vom Spielplatz.“ Mag. Gisela Hagmair. Ihre Töchter Ylva, 5, und Enya, 2 1/2, besuchen die Kindergruppe „Farbklecks“.
„Wir wohnen 100 Kilometer von meinen Eltern entfernt. Dadurch ergeben sich schon gewisse Schwierigkeiten bei der Kinderbetreuung. Aber ich glaube, dass ich meine Kinder auch in eine Kindergruppe geben würde, wenn wir näher bei der Oma wohnen würden. Die Betreuung durch die Oma ist sehr wichtig. Aber als Mutter merkt man ganz genau, wenn die Kinder mit 3 Jahren plötzlich den Kontakt zu anderen Kindern suchen.“ Susanne Marini. Ihre Kinder Clara, und Peter, 3, besuchen die Kindergruppe „Lari Fari Grinzens“.
Kinderbetreuung im Ausland
ITALIEN
Ab dem dritten Geburtstag gibt es für die meisten Kinder kostenlose Betreuung bis ca. 17 Uhr. Für Bambini unter 3 ist es aber in der Regel schwer, einen Platz in einer Kinderbetreuungseinrichtung zu bekommen bzw. zu bezahlen. Öffentliche Plätze gibt es wenige, private kosten um die 500 Euro pro Monat.
FRANKREICH
So viele berufstätige Mamis wie in Frankreich gibt es kaum wo in der EU. Kein Wunder: Frankreich ist nicht nur in Sachen Betriebskindergärten vorbildlich, auch der Staat greift Eltern ziemlich stark unter die Arme. Tagesmütter & Co werden stark gefördert bzw. steuerlich begünstigt. Ganztagskindergärten (für
enfants ab 3 Jahren) sind gratis.
SCHWEDEN
Schwedinnen haben’s gut: Gemeinden bzw. Länder sind verpflichtet, Kindern ab einem Jahr Betreuung in der so genannten „Vorschule“ anzubieten.
Die Kosten für die Eltern dürfen nicht mehr als 130 Euro/ Monat betragen. Da sagen kaum Eltern „Nej“ (also „Nein): Ca. achtzig Prozent der Zweijährigen besuchen eine „Vorschule“.
BELGIEN
Die Karenz ist in Belgien schnell wieder vorbei: Maximal 15 Wochen lang dauert hier der Mutterschutz. Dementsprechend sind auch jede Menge staatlich geförderte und private Kinderbetreuungsplätze vorhanden. Für Letzteres müssen belgische Eltern Beträge um die 500 Euro/Monat locker machen. Die kurze Karenzzeit scheint die Familienplanung aber durchaus zu beleben: Die belgische Geburtenrate liegt bei 1,77 und damit deutlich über der österreichischen (1,41).
POLEN
Was hierzulande knapp ist, ist in Polen im Übermaß vorhanden: Kinderbetreuungsplätze. Jedes Kind in Polen hat ab dem zweiten Lebensjahr Anspruch auf einen von 7 bis 17 Uhr geöffneten Betreuungsplatz, und weil sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs die Geburtenraten sukzessive auf „westliches
Niveau“ verringert haben, bleiben einige Kinderbetreuungseinrichtungen sogar unausgelastet.
| – Geburttipps | – Kindernamen |
– Wetterdienst |
| Wichtige Tipps rund um das Thema Geburt | Suche nach Kindernamen leicht gemacht | Sonnenschein oder Regen – hier erfahren Sie es |
Kind oder Karriere, das ist für viele frischgebackene Mamis leider immer noch die Frage. Wir haben mit Frauen gesprochen, die ihren Nachwuchs bereits in den ersten drei Lebensjahren „fremden“ Betreuern anvertraut haben. Eine der Entscheidungen, die sie treffen mussten: Sind die Kleinen dabei zu Hause oder in einer neuen Umgebung am besten aufgehoben?
Raus aus dem Bauch, rein in die Geburtsklinik, ab nach Hause. Der Start ins Leben ist für die meisten Neugeborenen eine Aneinanderreihung von Ortswechseln. Wo und bei wem die Kinder dann in den darauf folgenden Monaten und Jahren am besten aufgehoben sind, darüber finden Pädagogen, Psychologen, Wirtschaftswissenschafter und Politiker im Moment besonders öffentlichkeitswirksam keinen Konsens. Wir haben uns bei betroffenen Müttern und Kinderbetreuerinnen umgehört.
Kind, Karriere – und ein Au Pair-Mädchen
Alice Pitzinger-Ryba, 44, ist Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Familienbundes, Chefin der nicht-kommerziellen Kinderbetreuungs-Vermittlungs-agentur „family business“ des ÖVP-Familienbundes – und fünffache Mutter. Und sie ist felsenfest davon überzeugt, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr zu Hause am besten aufgehoben sind. „Das hat aber nichts mit einer ‚Frauen an den Herd-Einstellung‘ zu tun,“ betont Pitzinger-Ryba. So können im Idealfall ja auch Omas, Opas und Papas (Stichwort Väterkarenz) bei der Betreuung mithelfen, damit die frischgebackene Mama bald ins Jobleben zurückkehren kann. Und wenn keine Verwandten die Betreuung in den eigenen vier Wänden übernehmen können, müssen eben andere ran (gelassen werden). „Ich hab’ in meinem Leben über zwei Millionen Schilling für Kinderbetreuung ausgegeben,“ erzählt die „family business“-Chefin. „Wir haben Au Pair- Mädchen, Kindermädchen, Flying Nannys und andere Kinderbetreuerinnen gehabt. Vor allem mit Au-Pairs haben wir ganz tolle Erfahrungen gemacht.“
„Die Kleinen brauchen eine vertraute Umgebung und Bezugspersonen.“
Am wichtigsten war für Familie Pitzinger- Ryba immer, dass die Betreuung zu Hause stattfindet. „Kinder, die schon vor dem Kindergarten unter ‚Fremde‘ müssen, können später Bindungsschwierigkeiten haben,“ meint Alice Pitzinger-Ryba. „Diese Kinder sind dann meist zu allen freundlich und nett, damit sie Zuwendung bekommen. Später sind sie dann oft schwer bereit, sich voll auf eine echte Beziehung einzulassen.“ Die zweitbeste Variante ist für die „family business“-Chefin übrigens eine Tagesmutter, weil es dort wenige Kinder, immer dieselbe Bezugsperson und Privaträume gibt – eine Umgebung also, die für die Kinder bald zu einer „vertrauten“ werden kann. Aber: „Wenn die Kinder schon vor dem Kindergarten fast jeden Tag in der Früh Stress haben, weil
sie irgendwo hinmüssen, auch wenn sie vielleicht gar keine Lust haben, weil sie noch schlafen wollen, oder weil es draußen noch kalt und finster ist – das kann doch nicht lustig sein, oder?“
„Es war immer mein Wunsch, auch als Mutter Wissenschafterin zu sein.“
„Ich will nicht!“ Maxi, geboren im April 2005, verschränkt die Hände vor der Brust und zeigt seiner Mama ein beleidigtes „Schnoferl“. Seit seinem 15. Monat wird der Bub mehrmals pro Woche zu einer Tagesmutter gebracht. „Es war immer mein Wunsch, wieder arbeiten zu gehen,“ erzählt Maxis Mama, die Biologin Dr. Claudia Nemecz-Wieltschnig, 35. „Dass es sich so schnell ergibt, war allerdings nicht geplant. Aber mir ist ein sehr interessanter Teilzeitjob als Forscherin an der Uni Wien angeboten worden. Da wollte ich einfach nicht ‚Nein‘ sagen.“ Dafür sagt Maxi manchmal „Nein“, oder „Ich will nicht.“ Und zwar dann, wenn ein Besuch bei seiner Tagesmutter ausfällt, weil zum Beispiel ein Feiertag ist. „Maxi geht total gerne zu seiner Tagesmutter,“ schmunzelt Nemecz-Wieltschnig. „Immer, wenn ich mit ihm ins Auto steigen, fragt er voll Vorfreude: Fahr ma Tina? Und wenn wir dann woanders hinfahren, ist er enttäuscht – und sagt: Wann fahr ma Tina?“
„Immer nur daheim, das wäre nicht das Wahre für mein Kind.“
Tina, das ist Martina Hingel, 44, und seit einigen Jahren Tagesmutter. Zusätzlich zu ihrer eigenen Tochter Azmera (4) betreut sie in ihrem Haus in Grammatneusiedl tagsüber noch Esther (18 Monate), Svenja (4 Jahre) und eben Maximilian. Pro Kind bekommt Hingel 2,90 Euro die Stunde, Kostgeld
inbegriffen. Dafür bietet sie den Kindern familiäre Atmosphäre und individuelle Betreuung. „Ich bespreche mit den Eltern und den Kindern, was es zu essen geben soll, ob die Kinder naschen dürfen, und was wir spielen und unternehmen,“ erklärt Hingel. „Ich fahre oft mit den Kindern ins Puppentheater oder nach Schönbrunn.“ Claudia Nemecz-Wieltschnig ist überzeugt, dass ihr Sohn Maxi enorm von den Aufenthalten bei Frau Hingel profitiert: „Er profitiert sprachlich, lernt auch viele neue Spiele und Lieder und tut sich sehr leicht, wenn es darum geht, soziale Kontakte zu knüpfen.“ Ihr Fazit: „Immer
nur zu Hause, das wäre nicht das Wahre für mein Kind.“ Deshalb geht Maxi auch weiterhin drei Mal pro Woche zu Frau Hingel, obwohl seine Mama derzeit in Mutterschutz ist. „Das ist der richtige Rhythmus,“ meint Nemecz-Wieltschnig. „Er genießt die Tage bei mir, und er genießt die Tage bei seiner Tagesmutter. Und ich kann mich an diesen Tagen schonen. So lange es leistbar ist, darf er hingehen, weil er ja so gerne geht.“
Maxi wollte nicht schlafen – aus Angst, etwas zu versäumen
Probleme habe es nie gegeben, auch nicht bei Maxis ersten Besuchen bei seiner Tagesmutter. Etwas reserviert sei der Bub anfangs schon gewesen, aber Tränen hat es nie gegeben. Und er hat bei Frau Hingel in den ersten Wochen weniger geschlafen als zu Hause – und zwar, weil er weiterspielen und nichts versäumen wollte. Vielleicht betreut Martina Hingel bald auch Maxis Schwester, die voraussichtlich im Juni zur Welt kommen wird. „Das erste Jahr werde ich sicher zu Hause bleiben,“ meint Nemecz-Wieltschnig. „Das sollen beide Kinder haben.“ Und dann? „Das wird auch von der Persönlichkeit des Mädchens abhängen,“ so die Wissenschafterin. „Maxi war immer relativ offen, selbständig und kontaktfreudig. Er ist von Anfang an gerne zu seiner Tagesmutter gegangen. Das muss aber nicht bei jedem Kind so sein.“
Neue Regelung für Au Pairs in Österreich
AB 1. JULI 2007 TRETEN FOLGENDE NEUERUNGEN IN KRAFT:
Au Pairs müssen von der Gastfamilie als „Geringfügige“ angestellt werden. Das Gehalt beruht auf dem Kollektivvertrag der Hausangestellten bei einer Bemessungsgrundlage von ca. 20 Wochenstunden und wird 15 Mal ausbezahlt. Die Höhe variiert von Bundesland zu Bundesland, wird aber etwa 300 bis 350 Euro/Monat (bei freier Kost und Logis) betragen. Weiters muss die Gastfamilie für den/die Au Pair-MitarbeiterIn eine Unfallversicherung und eine Mitarbeitervorsorgekasse übernehmen.
„Wir bieten den Kindern eine familiäre Atmosphäre und den Eltern große Flexibilität. Wenn es einmal später wird – kein Problem. Ein Kind war schon bis
Mitternacht bei mir, ein anderes hat sogar schon bei mir übernachtet.“ Martina Hingel, Maxis Tagesmutter
Bei seinem zweiten Geburtstag ist Maxi bereits ein Veteran in Sachen außerfamiliärer Kinderbetreuung: Seit seinem 15. Monat wird er von einer Tagesmutter betreut. „Maxi hat riesig viel Spaß daran, mit anderen Kindern zu spielen. Er kann auch wesentlich besser als Kinder, die nur zu Hause sind, auf andere Menschen zugehen. Meine Meinung ist daher: Nur immer zu Hause, das ist nicht das Wahre für ein Kind.“ Dr. Claudia Nemecz-Wieltschnig, Wissenschafterin und Maxis Mama.
„Ich bin der Meinung, dass Kleinkinder zu Hause am besten aufgehoben sind. Das hat aber nichts mit einer Frau-an-den-Herd- Mentalität zu tun. Meine fünf Kinder sind alle zu Hause betreut worden, während ich gearbeitet habe.“ Alice Pitzinger-Ryba, Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Familienbundes und Chefin der nicht-kommerziellen Vermittlungsagentur „family business“ des ÖVP-Familienbundes.
„Ich habe insgesamt über zwei Millionen Schilling für Au pair- Mädchen, Kindermädchen und Flying Nannys ausgegeben, da mit meine Kinder zu Hause betreut werden. Das ist viel Geld. Aber das war es mir wert. Und wenn das nicht möglich gewesen wäre, hätte ich zu arbeiten aufgehört.“ Alice Pitzinger-Ryba mit Ehemann Peter und Ihren Kindern Paul, Charlotte „Lotti“, Pius, Caroline “Caro“ und Clara.
Kinder brauchen ihre Eltern. Elternteilzeit ist ein gesetzlich geregelter Anspruch auf Herabsetzung der bisherigen Arbeitszeit. Haben Sie Anspruch auf Elternteilzeit?
Eltern, die mit einem Kind im gemeinsamen Haushalt leben, beziehungsweise die „Obsorge“ für ein gemeinsames Kind innehaben, haben vom Gesetz her die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit reduzieren oder ändern zu lassen. Aber Vorsicht: Nicht jede Firma bietet die gleichen Möglichkeiten, der Anspruch hängt von der jeweiligen Betriebsgröße ab, und außerdem ist auch ausschlaggebend, wie lange man schon beim Unternehmen beschäftigt ist.
Size matters – auch auf den Betrieb kommt es an
Beschäftigt die Firma, bei der Sie arbeiten, mehr als 20 ArbeitnehmerInnen und sind Sie bereits drei Jahre lang ununterbrochen bei derselben Firma, dann kann jeweils Mutter oder Vater einen Antrag stellen. Natürlich nur eine/r der beiden.
Rechtzeitige Planung kann entscheidend sein
Plant ein Elternteil eine solche Teilzeitregelung, sollte er/sie sich unbedingt rechtzeitig, das heißt, so früh wie möglich, über zusätzliche Details – wie Ablauffristen, Geltendmachung und mehr – informieren, damit keine eventuellen Ansprüche verfallen. Will eine (werdende) Mutter etwa unmittelbar nach Ende des Wochengeldbezugs in Teilzeitkarenz gehen, muss sie bis spätestens acht Wochen nach der Geburt eine schriftliche Mitteilung an den Arbeitgeber senden. Die Dienstnehmerin oder der Dienstnehmer kann jeweils einmal eine Abänderung der Teilzeit (Ausmaß oder Lage) und eine vorzeitige Beendigung der Teilzeit verlangen. Dasselbe gilt für den Dienstgeber.
Verhandlungssache: Sprechen Sie mit Ihrem Chef!
Ab der Bekanntgabe einer beabsichtigten Elternteilzeitbeschäftigung, frühestens aber vier Monate vor dem beabsichtigten Antritt der Teilzeitbeschäftigung, besteht ein Kündigungs- und Entlassungsschutz nach den Bestimmungen des Mutterschutz- bzw. Väterkarenzgesetzes. Er endet vier Wochen nach Ende der Elternteilzeit, spätestens vier Wochen nach Vollendung des vierten Lebensjahres des Kindes. Darüber hinaus ist Elternteilzeit aber Verhandlungssache: Sprechen Sie mit Ihrem Chef!
Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, hat die neue Bundesregierung das Kindergeld flexibilisiert. Dabei gibt es Gewinner – und Verlierer.
Beim Thema „Kinderbetreuungsgeld“ hat die SPÖ/ÖVP-Koalition ziemlich flott und in seltener Einigkeit ein überarbeitetes Modell präsentiert, das von den meisten Experten durchwegs positiv beurteilt wird.
Kurz oder lang: Zwei Kindergeld- Varianten stehen zur Auswahl
Voraussichtlich bereits ab Anfang März sollen Eltern wählen dürfen: Zum einen steht die „alte“, längere Variante zur Auswahl: Der Bezug von insgesamt bis zu 30 beziehungsweise 36 Monaten (davon dann mindestens 6 Monate der Partner) in der Höhe von 436 Euro pro Monat. Neu ist die kurze Variante: Wer maximal 15 Monate (bzw. 18 Monate, wenn auch der Partner mindestens drei Monate übernimmt) in Karenz geht, erhält 800 Euro pro Monat. Damit sollen die Eltern mehr Wahlfreiheit erhalten, und wohl auch „ermutigt“ werden, früher wieder in den Beruf einzusteigen. Dafür gibt es dann mehr Geld: 15 x 436 (alte Regelung) ergibt 6.540 Euro. 15 x 800 (neue Regelung) macht 12.000 Euro. Differenz: Fast 5.500 Euro – keine unbeträchtliche Summe, die Familien damit gewinnen.
Wer kürzer in Karenz geht, verzichtet auf Geld von Vater Staat
Kritiker orten einen Schwachpunkt des neuen Modells in dem Umstand, dass man in Summe für die kürzere Karenz weniger Geld von Vater Staat bekommt als für die längere Variante. 30 beziehungsweise 36 Mal 436 ergibt nämlich 13.080 beziehungsweise 15.696 Euro, die man insgesamt für die Karenz bekommt. Bei der neuen, kurzen Variante kommt man hingegen nur auf 12.000 (15 Monate à 800 Euro) beziehungsweise auf 14.400 Euro (18 Monate à 800 Euro). Das macht einen Unterschied von jeweils etwa Minus 1000 Euro für alle, die schneller wieder ins Berufsleben einsteigen – und das wiederum wird überdurchschnittlich viele alleinerziehende Mütter und einige alleinerziehende Väter betreffen, die aus finanziellen Gründen wohl nur in Ausnahmefällen
die für sie maximale Karenzzeit von 30 Monaten nutzen und „zu Hause“ bei ihren Kindern bleiben können.
| – Spielehits |
- Spielzeugangebote |
– Betten Reiter |
| Spezial-Aktion: Spielzeug um bis zu -30% billiger. | Große Auswahl zu sensationellen Preisen. | Sonderaktion: Sparen Sie bares Geld bei jedem Einkauf |
„Aus der Vergangenheit kann jeder lernen. Heute kommt es darauf an, aus der Zukunft zu lernen,“ meinte der amerikanische Kybernetiker und Futurologe Hermann Kahn. Aus der Zukunft zu lernen, das heißt: Die Welt von morgen schon heute zu verstehen, und so zu handeln, dass auch für nachfolgende
Generationen einer möglichst guten Zukunft möglichst wenig im Weg steht. Keine leichte Aufgabe – aber mit Sicherheit eine, um die sich alle Eltern kümmern sollten. In unserem Zukunfts-Special helfen wir Ihnen dabei.
Familien wird es auch in der Zukunft immer geben, aber es wird alles viel freier und lockerer sein,“ meint Max, 15. Doris, 14, glaubt: „Wenn ich erwachsen bin, will ich mich richtig verlieben, und meine Kinder auch so zeugen und bekommen, wie das immer war. Viele Paare werden sich aber Internet kennen lernen, und ihre Kinder vor der Geburt mit Genmanipulation behandeln.“ Sonja, 9, sorgt sich vor allem um den Klimawandel: „Das Skifahren kann man bald vergessen.“ Moritz, 12, sieht sich selbst schon als Opa „Ich werde mich dann viel um meine Enkelkinder kümmern,“ meint er. „Vielleicht muss ich dann sogar ein bisschen Geld von meinen Kindern dafür verlangen, weil wir so wenig Pension bekommen werden.“
Die Experten von heute für die Experten von morgen
Wir haben zahlreiche Kinder und Teenager befragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen, welche Hoffnungen, Ängste und Sorgen sie haben, und wie einmal sie ihr Leben als Erwachsene, Eltern und Großeltern gestalten möchten. Einige der dabei entstandenen Statements präsentieren wir auf dieser Seite. Die häufigsten und interessantesten Fragen der Kids haben wir an Trendforscher, Zukunftsexperten und Wissenschafter bzw. Insider der jeweiligen Fachgebiete weitergegeben. Welche Welt die Kinder von heute als Erwachsene, Eltern und Großeltern nach Ansicht dieser Experten tatsächlich vorfinden werden, und wie wir sie schon heute darauf vorbereiten können, erfahren Sie in unserem Zukunfts-Special, das wir auf die vier Ressorts des BabyExpress aufgeteilt haben.
Den Kindern zuliebe zukunftsorientiert denken und handeln
Im Zukunftsteil des Ressorts „Erste Jahre“ (Seite 26/27) erfahren Sie, wie die Kinder von heute ihre Babys bekommen werden. Wie man seinen Nachwuchs auf die (Arbeits-)Welt von morgen vorbereiten kann und zu welcher Musik die Krabbelkinder von heute als Teenager abtanzen werden, steht im Zukunftsteil des Ressorts „Kids“ (Seite 44/45). Um Job- & Karrierechancen, und wie die nächste und übernächste Generation diese mit ihrem Familienleben vereinbaren wird, steht im Zukunfts-Special des Ressorts „Familie“ auf Seite 66/67. Auf welche Autos wir ums Jahr 2040 abfahren werden, und wie sich Österreichs Skipisten künftig präsentieren, steht im Zukunfts-Special des Ressorts Freizeit auf Seite 86/87. Hier finden Sie auch Tipps, wie Sie schon heute etwas Gutes für die Welt der nachfolgenden Generation tun können – zum Beispiel im Bereich Klimaschutz: Ohne viel Aufwand können wir
alle mithelfen, die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. Und das sind wir unseren Kindern schuldig.
Florian, 15
„Autos die mit Benzin fahren wird es nicht mehr sehr lange geben. Es gibt ja jetzt schon Autos, die kein Benzin brauchen, und die werden dann Standard
sein. Was man aber zum Beispiel beim Fernsehen noch verändern könnte, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht werden die Bildschirme noch größer und noch flacher.“
Martina, 15
„Die Landkarten werden sich verändern. Angeblich soll ja Florida überschwemmt werden, in 30 Jahren wird aber noch viel mehr überschwemmt sein. Ich möchte einmal eine Familie und Kinder haben. Die Kids werden viel freier erzogen, auch in der Schule. Der Lehrplan wird an die neueren Entwicklungen angepasst, Fächer wie Mathe werden aber immer gleich bleiben.“
Max, 15
„Mehr Leute werden von zu Hause aus arbeiten. Dadurch wird die Umwelt entlastet, weil nicht mehr so viele Leute mit dem Auto in die Arbeit fahren. Bildung wird immer wichtiger, denn um Maschinen mit komplizierten Technologien zu entwickeln und zu bedienen braucht man hoch qualifizierte Arbeitskräfte.“
Christoph, 17
„Die Politik wird so aussehen, dass sich die Parteien immer ähnlicher werden. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird sich noch mehr erhöhen, wenn man nichts dagegen tut. Die Menschen werden immer früher zu Rauchen beginnen, so mit 10, und es wird hoffentlich ein Gesetz dagegen geben, das man auch einhalten muss.“
Elena, 15
„Die vielen Parks in Wien werden in 30 Jahren hohen Gebäuden weichen müssen. Wir werden noch mehr über Handy oder andere Geräte, die wir uns
noch gar nicht vorstellen können, kommunizieren. Am Familienleben wird sich nicht viel ändern, die Liebe wird es hoffentlich immer geben.“
Simon, 15
„Ich hoffe, dass ich in 30 Jahren Vater bin, denn meine Familie darf nicht aussterben. Die Liebe, das gesellschaftliche Leben allgemein wird sich verändern. Man wird nochmehr arbeiten müssen, alles wird noch stressiger als heute. Vielleicht könnte man ja für Eltern die Arbeitszeit verkürzen.“
Rosa Hüttenzauber Gewinnspiel
Noch keine Pläne für Silvester 2012/2013? Machen Sie mit beim Rosa Hüttenzauber Gewinnspiel und gewinnen Sie einen unvergesslichen Silvester-Urlaub in einer bezaubernden Tiroler Alpenhütte!weiter..
Haben Sie auch schon überlegt, ein bisschen Karenzzeit zur Seite zu legen? Die Monate werden dadurch zwar nicht mehr. Aber auch eine Karenz kann sich besonders dann auszahlen, wenn man rechtzeitig darauf schaut, dass man sie hat, wenn man sie braucht.
lles Gute zum Geburtstag!“ „Danke, Mami. Und dir alles Gutes beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.“ So könnte ein Dialog zwischen Mutter und Kind angesichts zweier Kerzen auf der Geburtstagstorte klingen – vorausgesetzt, Zweijährige wären in der Lage, derartige Sätze zu formulieren. Bis zum zweiten Geburtstag des Kindes kann nämlich die arbeitsrechtlich durch Kündigungs- und Entlassungsschutz abgesicherte Karenz maximal dauern. So lange wollen viele Eltern mit ihrem Wiedereinstieg ins Berufsleben aber gar nicht warten. Schließlich spricht einiges für eine frühere Rückkehr in den Beruf: Der Abstand zu Branche & Kollegen kann ansonsten nämlich kontraproduktive Ausmaße annehmen. Und außerdem könnten die meisten Eltern das eine oder andere Karenz-Monat auch zu einem späteren Zeitpunkt gut gebrauchen...
Die aufgeschobene Karenz
Einige Eltern nehmen beispielsweise gerne eine kurze Auszeit vom Jobleben, wenn ihre Kinder in die Schule kommen. Schließlich ist dieser Zeitpunkt für die Kleinen eine große Umstellung, bei der auch die Eltern (Stichwort: Sicherer Schulweg) gefordert sind. Ermöglicht wird das durch die so genannte „aufgeschobene Karenz“: Mütter und Väter können mit Ihrem Dienstgeber vereinbaren, dass sie drei Monate Ihrer Karenz „aufheben“. Diese 3 Monate werden dann als „aufgeschobene Karenz“ bezeichnet. Grundvoraussetzung ist, dass die eigentliche Karenz mit dem vollendeten 21. Lebensmonat des Kindes geendet hat. Der Beginn der aufgeschobenen Karenz muss dem Dienstgeber dann bis spätestens drei Monate vor dem gewünschten Antritts-Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Meistens empfiehlt es sich, Kollegen und Vorgesetzte mit dem Projekt „aufgeschobene Karenz“ nicht zu sehr zu überraschen, sondern das Thema schon vor dem offiziellen Termin anzusprechen. Die aufgeschobene Karenz kann bis zum Ablauf des siebenten Lebensjahres des Kindes in Anspruch genommen werden. Und da können dann schon die meisten Kinder ihren Eltern ein paar aufmunternde Worte
für die ersten Arbeitstage nach der Karenz mitgeben…



Wir sind auf Facebook
RSS Feeds








