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Auf ins Innsbrucker Rodelvergnügen

Kinder lieben es und Erwachsene auch – das Rodeln. Warm eingepackt durch die vom glitzernden Schnee bedeckte Landschaft stapfen, um dann als Krönung auf zwei Kufen abwärts ins Tal zu flitzen. Und zum Glück ist in Innsbruck die nächste Rodelbahn nie weit. Das Angebot reicht von Familienrodelbahnen mit kurzen Aufstiegen über Rodelstrecken mit Aufstiegshilfen bis hin zu technisch anspruchsvollen Bahnen oder der Möglichkeit zur romantischen „Abendfahrt“ unterm Sternenhimmel.

Die Rodelbahnen in der Region Innsbruck führen durch malerisch verschneite Winterlandschaften und auf urige Hütten, die zur gemütlichen Einkehr laden, bevor es mit viel Schwung auf zwei Kufen wieder ins Tal hinunter geht. Rodelfans haben die Wahl zwischen familienfreundlichen, sportlichen, technisch anspruchsvollen, romantischen, bequemen und extra langen Rodelbahnen. Und wer selbst keine Rodel besitzt, kann diese oftmals direkt bei der Hütte ausleihen. Aufgrund von Innsbrucks alpin-urbaner Mischung sind die Rodelbahnen schnell, unkompliziert und dank der Welcome Card sogar oft gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. 

Rodelspass für jeden Geschmack 
Ideal für Familien mit Kleinkindern ist die im Sellraintal gelegene Rodelbahn der Gleirschalm. Der Weg führt in kinderfreundlicher Steigung, größtenteils sogar mit separatem Aufstieg in etwa 30 bis 45 Gehminuten zur Alm, deren bestens präparierte Naturrodelbahn meist den ganzen Winter über gut befahrbar ist. Nach dem kurzen Aufstieg wartet auf die Kinder nicht nur ein Spielplatz, sondern auch eine Rodelwiese direkt vor der Hüttenterrasse. Dadurch haben Eltern auch von der einladenden Sonnenterrase aus ihren Nachwuchs stets im Blick.

Eher sportliche Rodler finden auf der Rodelbahn der Simmeringalm in Obsteig am Mieminger Plateau ihr persönliches Rodelvergnügen. In rund zwei Stunden Gehzeit ist die knapp über der Waldgrenze gelegene Alm auf 1.820 Metern erreicht. Nach einer stärkenden Einkehr in der urigen Alm mit Panoramablick ins Inntal, in die Ötztaler Alpen, Stubaier Alpen und zur Mieminger Kette geht es auf der mittelschweren Rodelbahn mit zahlreichen, langgezogenen Kurven ins Tal. Durch ihre Gesamtlänge von 6,4 Kilometern zählt sie zu den längsten Rodelbahnen Tirols. (Rodelverleih direkt bei der Simmering Alm.)

Ein „Rodel-Klassiker“ nahe Innsbruck ist die Kemater Alm. Ausgehend vom Sportcafe in Grinzens und nach dem Anstieg durch das waldreiche Senderstal eröffnet sich der Blick auf die Kalkkögel – eine herrliche Kulisse, die nicht nur Naturliebhaber begeistert (Gehzeit ca. 2 Stunden, 680 Höhenmeter). Nach einer Stärkung – die Küche der Kemater Alm ist weitum bekannt – geht es ohne viel Kurven und Kehren flott durchs Senderstal zurück zum Ausgangspunkt. 

Ein romantisches Winterwunderland breitet sich vor den Augen von Nachtrodlern auf dem Graf-Ferdinand-Hausin Kühtai aus. Obwohl sie die höchstgelegene Rodelbahn Tirols ist, lässt sie sich bereits nach 45 Minuten Gehzeit erreichen. Der Zauber einer Abfahrt im Mondschein und unter Sternen kann auf der beleuchteten Bahn bis 1 Uhr nachts genossen werden. Auf der 2,5 Kilometer langen Talfahrt ins Herz des Skiresorts Kühtai stehen Genuss und der Blick auf die einmalige Winterlandschaft im Hochtal im Mittelpunkt. (Rodelverleih direkt im Graf-Ferdinand-Haus.)

Mit 8,1 Kilometern ist die Rodelbahn am Rangger Köpfl die längste in der Region rund um Innsbruck - dank der Gondelbahn aber besonders bequem zu erreichen. Insgesamt drei Gasthöfe laden hungrige Outdoorfreunde entlang der Strecke zur gemütlichen Einkehr: die Rosskogelhütte, das Gasthaus Sulzstich und das Gasthaus Stiglreith. Das Rodelerlebnis am Rangger Köpfl startet in Oberperfuss. Sportliche bewältigen den gesamten Aufstieg zu Fuß, alternativ kann jedoch die Gondelbahn genutzt werden. Sie bringt Rodler bequem von der Talstation bis Stiglreith und weiter nach Sulzstich. Von dort führt eine acht Kilometer lange Strecke zurück ins Tal. Wahlweise kann das Abfahrtsvergnügen sogar noch weiter verlängert werden, denn in einer 30- bis 45-minütigen Wanderung gelangt man vom Sulzstich auf die Rosskogelhütte. Wer hier startet, hat mit zehn Kilometern einen überaus langen, kurvigen und abwechslungsreichen Rodelspass vor sich. (Rosskogelhütte: Rodelverleih – nein, Stiglreith Rodelverleih – ja)

Tipps und weitere Infos

Wer Köpfchen hat, sollte es auch schützen: Beim Skifahren ist es selbstverständlich, aber auch beim Rodeln sollte man einen Helm tragen – geht es doch oftmals rasant abwärts. Gutes Schuhwerk unterstützt beim Bremsen, und „Fahren auf Sicht“ ist auch für einen Rodler angebracht. Vor dem Rodelausflug empfiehlt es sich die aktuellen Betriebszeiten der Bergbahnen und der Hütten sowie den Zustand der Rodelbahn zu überprüfen. 

Infos zu allen Rodelbahnen: www.innsbruck.info/erleben/wintersport

Foto: Innsbruck Tourismus / Edi Groeger

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