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Emil der Elch auf Besuch in Österreich

Emil der Elch – Wie ein wandernder Jungbulle Österreichs Herzen eroberte und nun Kinderbuchheld wurde

Als im Sommer 2025 plötzlich ein junger Elchbulle in Österreich auftauchte, war die Überraschung groß. Niemand rechnete damit, dass dieses Tier innerhalb weniger Tage zum landesweiten Medienstar avancieren würde. Der junge Elch, vermutlich aus Polen eingewandert, wurde rasch zum Publikumsliebling und erhielt im Internet den liebevollen Namen Emil.

Seine Reise führte ihn quer durch Niederösterreich: Er durchwanderte Wälder und Ortschaften, schwamm bei Klosterneuburg beeindruckend über die Donau und setzte seinen Weg anschließend entlang der Enns bis nach Oberösterreich fort. Doch sein Abenteuer brachte auch Risiken mit sich. Nur wenige Meter vor der Autobahn A1 wurde Emil schließlich aus Sicherheitsgründen sanft betäubt und von der Feuerwehr an die tschechische Grenze gebracht. Dort, im Böhmerwald, lebt eine kleine Elchpopulation – der ideale Ort für ein sicheres neues Zuhause.

Diese außergewöhnliche, reale Geschichte inspirierte die Oberösterreicherin Ursula Zapletal zu einem liebevoll gereimten Kinderbuch:

„Emil der Elch – Besuch in Österreich“, mit Illustrationen von Helmut Breneis und veröffentlicht im Verlag Zapbeline.

In kurzen, fröhlichen Reimen erzählt Zapletal Emils abenteuerliche Reise weiter – humorvoll, warmherzig und mit einem Augenzwinkern. Das Buch vermittelt auf spielerische Weise Naturverbundenheit, Neugier und Mut und begeistert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.

Ursula Zapletal, in Oberösterreich geboren und dort wohnhaft, ist seit vielen Jahren in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Film und Pädagogik tätig. Seit 2014 schreibt sie Kinderbücher und kombiniert darin pädagogisches Feingefühl mit Kreativität und poetischer Leichtigkeit.

Foto: zapeline